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Siwa Oase |
Aus Aegypten-Tourist.info
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Siwa liegt 306 km süd-westlich von Marsa Matruh, 820 km nord-westlich von Kairo, und befindet sich 17 m unter dem Meeresspiegel. Sie gilt als eine der ältesten und faszinierendsten Oasen überhaupt. Alexander der Große besuchte 331 v. Chr. den Amuntempel um Prophezeiungen zu erhalten. Die Bevölkerung der Oase bewahrt bis heute ihre eigene Kultur und spricht Siwi, ein Berberdialekt. Viele Frauen tragen noch heute die traditionelle Kleidung sowie den typischen Silberschmuck. In Siwi existiert ein Heimatmuseum, welches auch die traditionelle Kleidung zur Schau stellt. Siwa ist nach wie vor einer der besten Orte um Schmuck, Teppiche, Körbe und traditionelle Kleider, sowie Kopfschmuck mit antiken Münzen zu erwerben. Satellitenbild Siwa Oase
Wichtige archäologisch Sehenswürdigkeiten in SiwaBereits Kambyses ließ um 525 v. Chr. 50.000 persische Krieger gegen die Bewohner von Siwa marschieren, um diese zu Sklaven zu machen und ihre Tempel zu zerstören. Ein Sandsturm vernichtete das Heer noch bevor es den Befehl ausführen konnte. 500 v. Chr. fiel Siwa doch an Persien. Ein Jahr später sandte der athenische General Kimon eine Delegation zum berühmten Orakel nach Siwa, während er selbst Kition auf Zypern belagerte. "Kimon ist euch vorangegangen" verkündete das Orakel - und als sie zurückkamen erfuhren sie, dass Kimon vor Kition gestorben war. 331 v. Chr. zog Alexander der Große zum Orakel. Es prophezeite ihm den Titel "Herr der Welt" und "Gottes Sohn". Auf hellenistischen Münzen ist Alexander deshalb mit den Widderhörnern des Gottes Amon dargestellt. Siwas alter Hauptort lag am Platze des heutigen Dorfes Aghurmi. Dort stehen die Reste des Amasis Tempel aus der 26. Dynastie.
Siehe auch
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